Münchner Zeitschrift für Philosophie |
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Der Widerspruch Nr. 45 mit dem Titel "Glaube oder Vernunft" ist soeben erschienen und ab Ende Januar in den Buchhandlungen erhältlich.
Das Heft beschäftigt sich mit der Frage, wie trotz des zunehmenden Säkularisierungsdrucks das Religiöse seine Rückkehr in den öffentlichen Raum feiert.
Während die Kirchenaustritte beängstigend zugenommen haben, sind deren Institutionen zunehmend präsent in der öffentlichen Diskussion und üben einen wachsenden Einfluss in allen Fragen des gesellschaftlichen, ja selbst des wissenschaftlichen Lebens aus. Gleichfalls nehmen neue Formen des Religiösen einen breiten Raum ein, in denen vor allem die Jugend sich selbst und die Abkehr vom Diesseitigen zelebriert.
Ist es schlicht die Suche nach "einem Sinn dahinter" oder der wesenhafte Mangel eines säkularen Systems an Sinn überhaupt, der diese neue Religiösität treibt? Mit welchen Konzepten reagieren die institutionalisierten Vertreter nicht nur darauf, sondern auch auch auf den Umstand einer globalen Konkurrenzsituation der Religionen? Und schließlich stellt sich Frage, ob und wie diese schleichende Rückkehr zum Glauben das kassiert, was als Resultate einer aufgeklärten Vernunft bitter erstritten wurde.
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