Widerspruch - Münchner Zeitschrift für Philosophie

Aktuelles Heft

Kulturindustrie heute

In einer seiner Satiren empfängt Robert Gernhardt auf dem Feldberg das elfte Gebot: Du sollst nicht lärmen! Es verbietet etwa, Bahnhöfe, Busbahnhöfe und Flughäfen zu „bedudeln“ – erfolglos. Kulturindustrie in ihren verschiedenen Gestalten wie Musik, Film, Videospiel, Werbung, Design oder Journalismus ist allgegenwärtig und durchdringt so gut wie jeden Lebensbereich.

Zwar folgt ihre Ausdehnung der generellen Logik des Kapitals, die mit der künstlerischen Autonomie auch deren utopischen Gehalt zu verdrängen, respektive verschlingen droht. Doch fällt die heutige Kulturindustrie nicht einfach mit der in der Dialektik der Aufklärung beschriebenen in eins.  

Worin aber bestehen ihre spezifischen Merkmale? Was unterscheidet die Kulturindustrie des Neoliberalismus von der des Fordismus? Welche emanzipatorischen Potenziale birgt die Popkultur? Verschärfen sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts ihre systemstabilisierenden und regressiven Züge? Wie viel Raum bleibt unter den gegenwärtigen Bedingungen für künstlerische Autonomie?

Ziel der aktuellen Ausgabe des Widerspruchs ist es, den heutigen Stand der Kulturindustrie und der autonomen Kunst näher zu bestimmen.

Die Redaktion

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